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Just loveable.

11. Dezember 2009

Wenn auch pjakobs angemerkt hat, ich sei derzeit noch in einer Stadt, die die Neuseelaender als  die untypischste empfinden, ich bleibe dabei: Lovin‘ it. Es gibt hier abgesehen von der herrlichen Landschaft zwischen Vulkankegeln und Badewanne deluxe so viele liebenswerte Kleinigkeiten! Animierte Ampelmaennchen zum Beispiel. Oder: Wo in Deutschland auf dem Bus ein nuechternes „Ausser Betrieb“ steht, heisst es hier „Sorry“ und man kann den Smiley dahinter foermlich sehen. Und die Post druckt einen Satz Sondermarken ohne Nominalwert, die fuer immer genau das Porto eines Inlandsbriefes wert sind. Ich meine, koennt Ihr Euch das in Deutschland vorstellen? Als die Deutsche Post das Porto fuer einen Grossbrief von 1,44 Euro auf 1,45 Euro erhoeht hat, wurde mir im Postamt trocken mitgeteilt, ich koenne am Automaten Briefmarken im Wert von einem Cent ausdrucken lassen. Ich sag jetzt auch gar nichts weiter dazu, dass der Automat nichts Geringeres als 10-Cent-Stuecke nimmt und das Restgeld ebenfalls als Ein-Cent-Marken zurueckgibt… ist doch bekloppt.

Und dann erst die Menschen: Am Flughafen schon habe ich staunend erlebt, dass der Busfahrer „Hallo“ sagte UND dabei laechelte. Dann nahm er mir die Tasche ab und hievte sie fuer mich ins Gepaeckfach. Waehrend der Fahrt, per Lautsprecher: „Hey Folks, wie viel Platz haben wir da hinten eigentlich noch? Nur fuenf Plaetze? Hmm. Ach egal, wir fahren schnell ’ne Extra-Haltestelle an und nehmen noch ein paar Leute mit.“ Am naechsten Tag standen wir etwas planlos an der Bushaltestelle. Was passiert? John passiert. „Hey, can I help you? Let me have a look… Oh right, yes, just come with me. I’ll walk you to the best bus station to get there.“

Heute morgen ging ich spontan in die Ocean Gallery am Hafen, um mir Fotos anzuschauen. Es dauert erfahrungsgemaess keine zwei Minuten, bis man mit den Shopbesitzern im Gespraech ist, so auch heute. Will Calver stammt eigentlich aus London, war dort gut bezahlter Werber, bis er darauf keine Lust mehr hatte und mit seiner Familie ein paar Jahr um die Welt segelte. Sie blieben ein bisschen in Auckland, „weil’s schoen war“. Aus „ein bisschen“ wurden Wochen und Monate. Heute sind’s sechs Jahre, die Kinder sind in der Schule und Will froent der Segelei und Fotografie. 2003 hat er seine Galerie eroeffnet. Nebenbei beraet er noch ein paar Freunde und Bekannte in Sachen Marketing, denn zu irgendwas muss sein Vorleben ja schliesslich gut gewesen sein.

Folks, I’m on. Just don’t expect me back, except maybe for selling the rest of my stuff. 😉

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